Horizonterweiterung für Sozialtätige im Kanton Zug






 

Berichte

  1. Wirschaftliche Entwicklung
  2. Avenir Social
  3. 5. IV-Revision
  4. Aggressionsmanagement
  5. IIZ-Interinstitutionelle Zusammenarbeit IIZ
  6. Kinderschutz im Kanton Zug
  7. HeGeBE   ZOPA

Wirtschaftliche Entwicklung im Kanton Zug
Dr. Gianni Bomio informierte in seinem Referat über Facts & Figures der wirtschaftlichen Entwicklung im Kanton Zug. Die Situation stellt sich besser dar als es in den Medien zu lesen ist. Der Kanton Zug ist von der Krise weniger betroffen als andere Kantone. Für die Wirtschaft sind gut ausgebildete Leute wichtig, auch aus dem handwerklichen Bereich. Neben mangelnden Fachkräften sind die fehlenden Hotelbetten ein Problem für die Zuger Wirtschaft. Der kleinräumige Kanton Zug ist auf eine gute Zusammenarbeit mit den umliegenden Kantonen angewiesen und investiert viel in die Verkehrsinfrastruktur.

Avenir social
Der Berufsverband der Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter wurde durch Frau Fräni Zeller Bühler, Sektion Zentralschweiz, im ConSol Office am 27. April 2009 den Interessierten vorgestellt. Frau Zeller verweist auf die Homepage des Verbandes, wo weiterführende Informationen zu finden sind. www.avenirsocial.ch

5. IV-Revision
Frau Schwander zeigte uns auf, wie das Verfahren bei der Früherfassung läuft. Grundsätzlich können Leute, deren Arbeitsplatz aus gesundheitlichen Gründen gefährdet ist, von irgendwem gemeldet werden. Es erfolgt keine eigentliche IV-Anmeldung. Auf die Meldung hin findet ein Gespräch statt, in dem das weitere Vorgehen besprochen werden kann. Dann sind auch Sofortmassnahmen möglich, ohne dass bereits ein Zeugnis vom regionalärztlichen Dienst vorliegt. Meldeformular. Frau Schwander wollte uns die Unterlagen zustellen. Diese sind leider trotz mehrmaligem Nachfragen nicht bei uns eingetroffen.

IIZ Interinstitutionelle Zusammenarbeit
Carmen Prandina, Fachstelle Berufsintegration GGZ, und Denise Meier, Sozialdienst Baar, stellten die Interinstitutionelle Zusammenarbeit zwischen den gemeindlichen Sozialdiensten, der IV-Stelle, der RAV und der FBI-Fachstelle für Berufsintegration vor. Carmen Prandina hat uns folgende Informationen zur Verfügung gestellt: IIZ allgemein und Formular Integrationspotential.
Gerne stellt Carmen Prandina die IIZ auch in eueren Institutionen vor. Für Terminanfrage erreicht ihr sie unter Tel. 041 727 61 89.

Kinderschutz im Kanton Zug
Reneé Giger und Daniela Sommer von punkto jugend + kind, sowie Hubi Schuler, Sozialdienst Baar, Kinderschutzgruppe, informierten über ihr Angebot. Punkto ist für den ganzen Kanton Zug zuständig. Baar hat eigenes Know how erarbeitet und bietet eine Anlaufstelle für die Gemeinde Baar an.
Jedermann kann die Beratungsangebote nutzen, zu Beginn auch anonym. In der Fachgruppe wird die Problematik besprochen und ein weiteres Vorgehen vorgeschlagen. Es zeigt sich oft, dass die Situation komplex ist und das Gesamtsystem in Betracht gezogen werden muss. Die Fachstellen raten, nicht selber etwas zu probieren, sondern sofort an sie zu gelangen. Weiter Infos unter www.kinderschutz.ch

HeGeBe ZOPA
Thomas von Däniken zeigte uns die Räume des HeGeBe (Heroin- und methadongestützte Behandlung), das früher ZOPA (Zuger Opiatabgabe) hiess. Nebst vielen aktuellen Informationen zur momentanen Situation der Drogenabgabe, gab er auf Wunsch auch Literaturempfehlungen:

  • Lehrbuch der Suchterkrankungen, Herausgegeben von Markus Gastpar, Karl Mann, Hans Rommelspacher, Georg Thieme Verlag Stuttgart New York, 1999
  • Methadon, Heroin und andere Opioide, André Seidenberg, Ueli Honegger, Verlag Hans Huber, 1998
  • Drogen, Grundlagen, Prävention und Therapie des Drogenmissbrauchs, W. Ulrich, Verlag Berner Lehrmittel- und Medien BLMV, 2000
Für weitere Informationen verweisen wir auf die Homepage des HeGeBe http://www.zug.ch/drogenforum/126_30.htm